Was Euch erwartet
Wer diese Wege beschreitet, der wandelt nicht allein durch Wald und Flur, sondern durch den lebendigen Atem vergangener Zeiten.
Sanft führen die Pfade durch das stille Tal der Ilm, vorbei an alten Linden und rauschenden Höhen, wo des Morgens der Nebel wie ein silberner Schleier über den Wiesen ruht und das erste Licht des Tages die Türme und Schlösser des Landes vergoldet.
Hier offenbart sich dem Wandernden die stille Würde der Natur wie auch der Geist jener Stätten, an denen einst Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller wandelten, schauten und dichteten.
Vorbei an Goethes Gartenhaus, dem ehrwürdigen Schillerhaus Weimar, den stillen Gärten und den alten Mauern von Schlössern und Burgen führt der Weg hinaus in die Wälder Thüringens, wo fern der Städte noch jene Ruhe wohnt, die das Herz erhebt und den Geist erquicklich macht.
Und wenn endlich der Abend herniedersinkt und goldenes Licht durch die Baumkronen bricht, so dünkt es den Wandernden, als spräche die Landschaft selbst mit leiser Stimme:
„Verweile doch, du bist so schön.“